
Zum 100-jährigen Jubiläum des Phantom wird Rolls-Royce Exemplare aller Generationen beim Pebble Beach Concours d’Elegance zusammenbringen.
Der Phantom ist das bekannteste Modell der britischen Ultraluxusmarke und hat fast ein Jahrhundert lang seine Relevanz bewahrt, während er auch nach so vielen Jahren weiterhin in Produktion blieb.
Die Mission des Phantom war es laut CEO Chris Brownridge schon immer, „das großartigste, begehrenswerteste und müheloseste Auto der Welt“ zu schaffen. Über seine Generationen hinweg entwickelte sich das Modell stetig weiter und passte sich den Trends und Technologien der jeweiligen Zeit an.
Während der Monterey Car Week werden sechs historische Phantoms in der Sonderklasse „100 Jahre Phantom“ teilnehmen und die Geschichte sowie das Erbe der Baureihe hervorheben.
Phantom I (1925–1931)
Der erste offizielle Phantom, zunächst als New Phantom bezeichnet, wurde 1925 eingeführt, obwohl einige frühere Fahrzeuge den Namen bereits trugen. Diese klassischen Modelle wurden als Fahrgestell für individuelle Karosseriebauer verkauft, mit einem 7,7-Liter-Reihensechszylindermotor und einem Viergang-Schaltgetriebe. Das gezeigte Exemplar, ein in Springfield gebauter Ascot Phaeton, wurde von Murphy Coachworks mit poliertem Aluminium und 21-Zoll-Rädern individuell gestaltet.
Phantom II (1929–1935)
Während der Großen Depression vorgestellt, erhielt der Phantom II ein verbessertes Fahrgestell und einen überarbeiteten 7,7-Liter-Reihensechszylinder. Mit verbesserten Bremsen und Fahrwerk erschien zudem der Phantom Continental, eine sportlichere und leichtere Version, die Leistung priorisierte, ohne auf Luxus zu verzichten – ideal für Besitzer, die selbst am Steuer saßen.
Phantom III (1936–1939)
Um mit den leistungsstarken amerikanischen Motoren zu konkurrieren, entwickelte Rolls den Phantom III mit einem 7,3-Liter-V12-Motor, der bis zu 180 PS leistete. Eine unabhängige Vorderradaufhängung und eine überarbeitete Lenkung verbesserten Fahrverhalten und Komfort, ermöglichten höhere Reisegeschwindigkeiten, während der Einfluss von Henry Royce bei der Entwicklung spürbar blieb.
Phantom IV (1950–1956)
Nur für Könige und Staatsoberhäupter produziert, war der Phantom IV auf lediglich 18 Exemplare limitiert. Mit 5,7- und 6,5-Liter-Reihenachtzylindermotoren ausgestattet, bot er ausreichend Leistung für Paraden und offizielle Anlässe und diente Monarchen wie Königin Elizabeth II. und General Franco.
Phantom V (1959–1968)
Der Phantom V blieb bei Monarchen beliebt und eroberte in den 1960er-Jahren auch Prominente wie John Lennon und Elvis Presley. Angetrieben von einem 6,3-Liter-V8-Motor, wurden maßgeschneiderte Limousinen mit Extras wie Plattenspieler, Autotelefon und Audiosystemen gefertigt – ein Spiegelbild der Popkultur jener Zeit.
Phantom VI (1968–1990)
Die letzte Generation, die als Fahrgestell für Karosseriebauer verkauft wurde, war auf 374 Einheiten begrenzt. Mit einem 6,75-Liter-V8-Motor, modernisierter Klimaanlage und hydraulischen Bremsen verband er klassischen Luxus mit verbesserter Technik und blieb als Limousine und Landaulet in Tradition.
Phantom VII (2003–2017)
Nach einer Pause brachte Rolls den Phantom VII auf den Markt – eine komplette Neuentwicklung mit einem 6,75-Liter-Biturbo-V12-Motor und adaptiver Luftfederung. Erhältlich als viertürige Limousine, Cabrio und Fixed Head Coupé mit „Starlight Headliner“-Sternenhimmel, verband er modernen Luxus mit imposantem Design.
Phantom VIII (2017–heute)
Der Phantom VIII ist eine Weiterentwicklung des Vorgängers, behält die imposante Außenwirkung bei und bietet innen modernste Technologien wie Fußmassage, beheizte Säulen und eine „Galerie“ für personalisierte Kunstwerke. Zudem markiert er die Rückkehr zu individuellen Sonderanfertigungen mit handwerklicher Verarbeitung und exklusiven Preisen.
Quelle: Car and Driver | Foto: Instagram @rollsroycecars | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
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